Insektenstiche – heat-it

heat-it. Vielleicht ein einfacher Weg, den Juckreiz von Insektenstiche bald verhindern zu können. Foto: www.heatit.de

Das Prinzip ist schon lange bekannt: Hitze vermag die unangenehme Hautreaktion nach einem Insektenstich effektiv zu behandeln. Das Problem: wenn uns ein Insekt gerade gestochen hat, haben wir auf die Schnelle keinen Zugang zu punktueller Hitze.

Im nächsten Jahr gibt es vermutlich eine sinnvolle Innovation: heat-it. Dahinter stecken Studenten des innovativen Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die vier Forscher fanden, dass der Hitzestift – bite away – eine gute Idee sei, die aber im Alltag oft nicht zur Verfügung steht. Wer packt schon regelmäßig einen Stift für seine Naturerlebnisse ein? Also tüftelten sie und gewannen mit ihrem heat-it den Cosima-Wettbewerb im Jahre 2017.

Mit dem Smartphone verbundener heat-it. Foto: www.heatit.de

Der heat-it wird in den Ladeanschluss des Smartphones gesteckt und mit wenigen Klicks vom Smartphone ausgelöst. Dabei wird die Dauer und Intensität der Hitze je nach Art des Insektes und des Hauttyps gesteuert. Das Kurzprogramm fragt auch ab, ob ein Kind oder ein Erwachsener betroffen ist. Damit steht gerade für Kinder eine ungefährliche und wenig belästigende Methode in Aussicht, um den lästigen Juckreiz von Insekten auf ein Minimum zu beschränken.

Nach einigen Schwierigkeiten ihr Produkt zu vermarkten, scheinen sie jetzt Erfolg zu haben. Der Schlüssel dazu war das Crowdfunding, auch Schwarmfinanzierung genannt. Über ihre Homepage fanden sie viele Einzelpersonen, die ihre Idee gut fanden und bereit waren, ihnen Geld hierfür bereit zu stellen. Wenn alles so gut weiter läuft, kann im nächsten Jahr mit dem marktfertigen Produkt gerechnet werden.

Vielleicht ist ab nächstem Jahr ein Insektenstich für Kinder gar nicht mehr so schlimm. Und für Jugendliche und Erwachsene ebenso wenig.

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