Schlagwort: Gelbfieber

Was geht rum? 11. April 2020

Osterfest, einmal anders. In den Zeiten von Corona treffen sich vermutlich weniger Menschen zum gemeinsamen Fest. Die Suche nach den Ostereiern für Kinder wird schwieriger, weil ihnen Oma und Opa nicht mehr flüsternd zur Seite stehen.

Ostern, das Fest der Wiederauferstehung. Die wird auch nach dem Fest auf sich warten lassen. Für Eltern lohnt es sich aber schon jetzt, sich vorausschauend mit ihrer/m Kinder- und Jugendärztin/arzt zu besprechen, wie es mit den Impfungen weitergeht. Gerade Säuglinge sind ja von einigen schwerwiegenden Krankheiten bedroht. Keuchhusten ist eine davon, die sich nicht vor Coronaviren fürchtet und weiterhin Menschen ansteckt. Es lohnt sich, nicht nur die Coronaviren zu beachten

Die Zahl der Infekte wird insgesamt geringer. Das ist für diese Jahreszeit typisch. Untypisch ist, dass die Rotaviren fast ausbleiben. Auch die Noroviren sind spürbar weniger aktiv. Darüber sind wir nicht traurig. Nebenbei, das war plötzlich keine Meldung mehr wert, ist auch die Grippesaison zu Ende gegangen. Mit fast 24.000 gemeldeten Erkrankungen war sie stärker als im letzten Jahr.

Unter den Kinderkrankheiten ist der Keuchhusten weiter präsent. Ein Schwerpunkt bei den  Neuinfektionen dieser Woche ist Nordbaden. Die Kontaktbeschränkungen haben aber auch ihr Gutes: Im Gegensatz zum Keuchhusten (ausgelöst durch Bakterien; Impfschutz schwieriger), geht die Zahl der Windpockeninfektionen  (Viren) zurück. Weniger Kontakte, weniger Ansteckungen auch hier.

Bei den Allergien ist die Lage fast stabil. Birkenpollen sind die Stars der Lüfte, aber in den trockenen Zeiten geht auch ihnen bald ein Teil ihrer Power verloren. Für Allergiker auf mittlere Sicht also eher günstige Aussichten.

Zecken. Ja, sie können uns auch von hübschen Blumen aus attackieren Quelle: pixabay, Erik Karits

Die Zecken sind weiter sehr aktiv. Eltern sollten insofern ihre Kinder nach Waldspaziergängen und immer vor dem Zubettgehen auf die kleinen Spinnentiere untersuchen. Zonen, in denen die sich gerne aufhalten sind die Achseln, der Nabel, die Genitalregion und die Region hinter den Ohren. Sie sollten entfernt werden. Entweder mit den bekannten Zeckenzangen oder durch die Streichelmethode. Weitere Hinweise finden Sie im praxisblättle..

Ach so, noch ein paar Zeilen zu Corona. Es keimt wieder mehr Hoffnung auf. Das zeigt eine Karte, die die Forschung über COVID-19 darstellt. Wissenschaftler sind neugierige Menschen. Diese Karte zeigt, dass viele von ihnen auf der ganzen Welt daran arbeiten, das Coronavirus zu bekämpfen. Egal, ob sie neue Tests, Medikamente oder Impfungen suchen. Sie sind voller Optimismus, uns irgendwie helfen zu können.

Es scheint, wir müssen in diesen Wochen täglich umdenken. An das Social Distancing haben wir uns gewöhnt, auch wenn manchmal von 1,5 Metern Abstand, ein anderes Mal von 2 Metern Abstand die Rede ist. Aber wie so oft: die Realität des Lebens komplizierter. Das zeigt eine aktuelle Veröffentlichung von Lydia Bourouiba vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), über turbulente Gaswolken und ihre Dynamik. Im Artikel (in englischer Sprache) zeigt ein Video sehr eindrücklich, wie sich die feinsten Tröpfchen beim Niesen bis zu fast 8 Metern ausbreiten können. Dabei können sich kleinste Tröpfchen in der Gaswolke (bedingt durch Wärme und Feuchtigkeit) ihrer Verdampfung entziehen und dadurch bis zu 1000-fach länger existieren und Viren transportieren.

Nebenbei weisen andere Daten darauf hin, dass auch die Viruslast wichtig ist, also wie viele Viren in den Tröpfchen enthalten sind. Vieles deutet darauf hin, dass die Schwere der Erkrankung auch davon abhängig ist. Wer sich mit wenigen Viren angesteckt hat, erkrankt offenbar leichter als jemand, der von vielen Viren heimgesucht wird. Das unterstreicht nochmal das Risiko für Pflegepersonal und Ärztinnen und Ärzte.

Was geht in der Welt rum? Während sich COVID-19 über den Erdball verbreitet hat, wurden manch andere Viren zu schnell vergessen. Deutlich gefährlicher als Coronaviren sind die Ebola- und Marburg-Viren, aber auch das Gelbfieber-Virus. Äthiopien erlebt gerade wieder einen kleinen Ausbruch mit derzeit 85 Verdachtsfällen und 4 gesicherten Todesfällen. Der große Unterscheid zu Coronaviren: Gegen Gelbfieber schützt eine einzige Impfung fast zu 100%.

Für alle, die Asterix und Obelix lieben: Als Hommage an den großartigen Zeichner Albert Uderzo gibt es eine Sonderausgabe: Unbeugsam mit Asterix – 1. Kostenlos.

Ich wünsche Ihren Kindern und Ihnen von Herzen ein frohes Osterfest. Genießen Sie die Sonne und Wärme. Danke, dass Sie so treue Leser sind. Ich würde mich freuen, wenn Sie das praxisblättle auch anderen Eltern weiterempfehlen. Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Peter Th. Wolff

Was geht rum? 08. Februar 2020

Letzte Woche haben wir unsere Umfrage abgeschlossen. Hunderte Leser des praxisblättle haben teilgenommen. Mit einer solchen Resonanz hatten wir tatsächlich nicht gerechnet. Ihnen allen möchte ich im Namen des Teams für Ihr Engagement danken. Wir werden in nächster Zeit die Ergebnisse und auch Ihre persönlichen Ideen genau studieren und soweit möglich, umsetzen.

Zunächst stellt sich für viele die Frage: Soll ich Angst vor dem Coronavirus haben oder, ganz altmodisch, vor dem Influenza-Virus? Ganz ehrlich, niemand kann diese Frage heute abschließend beantworten. Eines ist sicher: Die Influenza geht ihren Weg in Deutschland und in Baden-Württemberg. Wie heftig die Grippe uns und die Kinder und Jugendlichen erwischt, weiß allerdings niemand. Das beurteilen gewisse Propheten – alle Jahr wieder – anders. Diese wollen im Sommer aber nichts mehr davon hören, was sie im Winter gepredigt hatten. Beim Coronavirus läuft es wohl auf die Frage hinaus, ob auch in einem zweiten Land außerhalb Chinas eine Epidemie ins Rollen kommt. Dann dürfte es nach Ansicht ernsthafter Wissenschaftler wie Julien Riou und Christian L. Althaus von der Universität in Bern deutlich schwieriger werden, das Virus einzudämmen. Ihre komplexen Überlegungen finden sie hier zum Nachlesen.

Die Grippewelle in Baden-Württemberg hat eingesetzt. Am Mittwoch (06.02.) waren 6430 Erkrankungen gesichert (alle Altersgruppen). Von diesen sind bislang in diesem Jahr 12 Menschen verstorben.

Viel häufiger als Influenza sind bei uns wie immer die „banalen Infekte“. Banal, weil sie von Gesunden beurteilt nicht gefährlich sind. So weit so gut. Für betroffene Kinder und Jugendliche sieht die Sache ganz anders aus. Nehmen wir als aktuelles Beispiel den Schnupfen. Tagsüber nicht schlimm, aber doch etwas mühsam mit Schniefen, Niesen und Mattigkeit. Und nachts ist ein erholsamer Schlaf kaum möglich: Schlafen mit offenem Mund, trockene Schleimhäute, Reizhusten und immer das Gefühl keine Luft zu bekommen. In der Summe nicht banal. Zum Glück steht man nicht alleine da, es geht momentan vielen so.

Regional werden vermehrt Erkrankungen mit Streptokokken beobachtet. Darunter sind auch viele Kinder, die an Scharlach erkrankt sind. Damit ist der wirkliche Scharlach gemeint, also die Krankheit, die mit einem Ausschlag einhergeht. Aber darüber hatten wir im praxisblättle ja schon mal berichtet. Wer nochmal nachschauen möchte, findet hier den Betrag zum Scharlach.

Haselpollenflug der letzten Woche. Quelle pollenundflug.ch

Als ob nicht schon genug rum-ginge, haben auch die Pollen ihren Höhenflug. In den letzten Tagen reichten einstellige Temperaturen, um sie freizusetzen. Nun hilft der Südwestwind dieses Wochenendes um Hasel- und Erlenpollen weiter zu verbreiten. Ein Glück, dass Allergien gegen diese Pollen bei Kindern nicht so oft vorkommen.

Was geht in der Welt rum? Aktuell spielt das Gelbfieber wieder eine grössere Rolle. Das sollte übrigens nicht mit der Gelbsucht verwechselt werden. Letztere ist nur ein Symptom und bedeutet, dass die Haut gelb ist. Medizinisch nennt man das: Ikterus. Im Zusammenhang von Reisen wird er zumeist durch das Hepatitis A-Virus ausgelöst. Das Gelbfieber hingegen ist eine extrem schwere und oft tödliche Erkrankung, ausgelöst durch das Gelbfiebervirus. Momentan sind viele Länder betroffen. In Afrika sind das Mali (in 2019 wurden 41 Erkrankungen erfasst, 5 endeten tödlich), Uganda (im Januar 5 Erkrankungen, 3 Todesfälle) und Nigeria (in 2019 genau 4190 Erkrankungen und 207 Todesfälle). Daneben ist Brasilien betroffen (landesweit seit Juli 2019 327 Erkrankungen, 1 Todesfall). Es gibt eine hervorragend wirksame Impfung. Diese muss nur einmal verabreicht werden und wirkt danach lebenslang. Wichtig bei Reisen sind immer auch aktuelle Informationen, da das Virus sich regional verändern kann. Gerade in Brasilien wurde dies oft beobachtet. Was also heute aktuell ist, muss morgen schon nicht mehr stimmen.

Was geht rum? 09. November 2019

Die Atemwegsinfekte bleiben für die Kinder und Jugendlichen im Ländle die wichtigsten Infektionen im Moment. Das Spektrum reicht von den einfachen Racheninfekten (Pharyngitis) – die glücklicherweise immer im Vordergrund stehen – bis hin zu Lungenentzündungen.

Dazwischen kommen Erkrankungen mit Krupphusten bei den Klein- und Schulkindern, die häufig beängstigend sind. Davon sind mehr Kinder betroffen als noch letzte Woche. In zwei Tagen, am Montag Morgen, finden Sie hier im praxisblättle weitere Informationen hierzu.

Weiterhin ist das Norovirus unterwegs. Von einem Ausbruch mit mehreren Erkrankungen sind 3 Kindertagesstätten in Baden-Württemberg betroffen.

Was geht in der Welt rum? In Nigeria gibt es in einigen Bundesstaaten Ausbrüche von Gelbfieber. Landesweit wurden über 2800 Verdachtsfälle gemeldet. Dabei erstaunt, dass nur 87 Todesfälle registriert wurden, da in aller Regel die Sterblichkeit bei 10-20% (Robert-Koch-Institut, Berlin) liegt. Für viele tropische Länder besteht eine Impfpflicht für Personen ab 9 Monate Lebensalter. Diese Impfpflicht ist medizinisch bestens begründet, wie man an diesen Zahlen nochmals ersehen kann.

Was geht rum? 16. März 2019

Die Atemwegsinfekte scheinen sich immer mehr auf dem Rückzug zu befinden. Da hat die Fastnacht glücklicherweise nichts dran geändert. Wie bei manch anderem Erreger, hat sich auch die Häufigkeit bei den Influenza-Erkrankungen abgeschwächt. Nunmehr stehen einfache Racheninfekte, öfter auch mit Mittelohrentzündung, im Vordergrund. Daneben treten auch Erkrankungen mit Streptokokken auf. MagenDarmInfektionen sind inzwischen vorwiegend auf Rotaviren zurückzuführen. Diese sind im Vergleich zum letzten Jahr um 50% häufiger seit Beginn dieses Jahres.

Im Gegenzug zum Rückgang der Infekte erreichten die Pollenbelastungen bis Mitte der Woche neue Höhenflüge. Erstmals in diesem Jahr wurden Birkenpollen – in noch schwacher Konzentration – im Bodenseegebiet gemessen.

Was geht in der Welt rum? In vielen tropischen Regionen der Welt gewinnt das Gelbfieber an Bedeutung. So wird bei der Einreise in die Dominikanische Republik aus Brasilien kommend neuerdings eine Gelbfieberimpfung verlangt. Hintergrund sind die vermehrten Erkrankungen der letzten Monate im Land am Amazonas. Von den 50 gemeldeten Erkrankten seien inzwischen 12 Menschen verstorben. Gelbfieber trat zuletzt auch in der Region Cochabamba in Bolivien auf. In dieser Gegend zwischen Altiplano und dem Amazonas auf immerhin 2500 Metern ü. M. würde man diese Krankheit weniger vermuten.

Was geht rum? 16. Februar 2019

Die Infektwelle geht weiter. Und sie wird weiterhin beherrscht von den Erkrankungen der Atemwege. Neben den unspezifischen Infekten treten weiterhin bei den Säuglingen gehäuft RSVirus-Infektionen auf. Im Kindergartenalter zeigt sich Krupphusten gehäuft. Die Influenza hingegen scheint sich auf dem Rückzug zu befinden. In manchen Regionen von Baden-Württemberg spielt sie aber noch eine bedeutsame Rolle.

In zwei Wochen ist Fasnet/Fasching. Selten im Jahr sind soviele Personen in den Häusern eng beieinander. Diese Zeit nutzen viele Viren, um den Menschen nochmal richtig zuzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass den Influenza- und RS-Viren bis dahin die Kraft für eine neue Welle ausgegangen ist.

Bei allem Husten und Schnupfen dürfen die MagenDarmInfektionen nicht vergessen werden. Sie sind noch immer sehr häufig. Während die Rotaviren sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, liegt die Zahl der NorovirenInfektionen etwa 30% höher als letztes Jahr um diese Zeit.

Auch wenn das schöne Wetter der letzten Tage die ansteckenden Krankheiten nicht verjagen konnte, so tat es uns allen einfach gut. Leider auch den Pollen von Erle und Hasel, die die ersten Strahlen als Wachstumssignal verstanden haben und sich auf den Weg in die Lüfte machten. Sie werden an diesem Wochenende einigen allergischen Menschen zusetzen.

Was geht in der Welt rum? Manche Erkrankungen beschränken sich auf gewisse Länder. Es dürfte wohl mehr an der zunehmenden Reisefreudigkeit der Menschen als am Klimawandel liegen, dass diese virtuellen Begrenzungen für Erreger im Schwinden sind. Das Dengue-Fieber ist das deutlichste Beispiel (siehe das Was-geht-rum der letzten Woche). Aber auch Gelbfieber zeigt diese Tendenz. Zuletzt in Brasilien, wo seit Dezember letzten Jahres 36 Erkrankungen bestätigt wurden mit bislang acht Todesfällen. Die meisten Infektionen traten im Süden des Bundesstaates São Paolo auf. Gelbfieber hat im Gegensatz zur „Gelbsucht“ – die besser als Hepatitis bezeichnet werden sollte – eine enorme Gefährlichkeit. Bei Reisen in den Süden Brasiliens sollte vorher mit einem reisemedizinisch versierten Arzt die Frage einer Impfung gegen diese Erkrankung geklärt werden. Wer bereits schon mal gegen Gelbfieber geimpft wurde, ist auf der sicheren Seite: eine Impfung schützt.

Was geht rum? 17. November 2018

Auch nach den Herbstferien ist die Zahl der Infekte weiterhin eher niedrig. Die Adenoviren stehen mit Racheninfekten und Bindehautentzündungen – teilweise mit begleitenden Bauchschmerzen – weiter im Vordergrund.

Kinderkrankheiten sind momentan nicht auffällig gehäuft. In diesem Jahr ist die Zahl der gemeldeten Erkrankungen bei Mumps konstant gegenüber 2017 (genau 53 Erkrankungen), bei Masern liegt sie doppelt so hoch (100 in 2018, 52 in 2017), während sie bei Keuchhusten niedriger liegt als im letzten Jahr (1899 vs. 2619)

Und was geht in der Welt rum? In Europa tritt in einigen Ländern weiterhin das West-Nil-Fieber auf – wir hatten bereits mehrfach darauf hingewiesen. In Griechenland, wo einige Touristen noch viel Sonne genießen können sind bislang 313 Fälle aufgetreten.

Keine typischen Reiseländer für Familien sind Äthiopien und Brasilien. Genauso wenig sind dies aber auch typische Länder für Gelbfieber-Erkrankungen. Neue Meldung legen nahe, dass in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker (SNNP) in Äthiopien 10 Todesfälle an Gelbfieber zu verzeichnen waren. Einzelne Fälle traten in wieder Brasilien in der Stadt Caraguatatuba (Bundesstaat São Paulo) auf. Eine gezielte Beratung vor einer Reise in diese beiden Länder ist anzuraten.

Was geht rum? 01. September 2018

Die Pollenflugzeit ist nun beendet. Manchmal können kurze Wärmephasen den Flug einzelner Gräserpollen nochmals anregen, was bis in den Oktober vorkommen kann. Das betrifft dann jedoch vielleicht 1% der Allergiker. Und die wissen schon lange, dass sie schwere Allergiker sind und sind entsprechend gerüstet. Pollen-Überraschungen sind also nicht mehr zu erwarten.

Bald werden aber die Infekte neue Akzente setzen. In der vergangenen Woche hielten sie sich aber weiterhin zurück: Einzelne Magen-Darm-Infektionen mit Durchfall sowie Erkrankungen an Hand-Fuß-Mundkrankheit. Daneben wurden auch wenige Infektionen mit Streptokokken gesehen sowie – als letzte Hinweise auf die Hitzewelle – Entzündungen des Gehörgangs (Otitis externa).

Was geht in der Welt rum? Im Süden des Kongo (DR Kongo) sind laut Angaben des Gesundheitsministeriums 70 Erkrankungen an Gelbfieber aufgetreten. Gegen diese Erkrankung gibt es eine hoch effektive Impfung, die nur einmal im Leben durchgeführt werden muss. Gelbfiebererkrankungen wurden zuletzt auch aus Französisch Guayana gemeldet. Leider wird diese Erkrankung oftmals mit „Gelbsucht“ verwechselt, worunter meist eine Hepatitis A – also eine infektiöse und in aller Regel langfristig harmlose Lebererkrankung verstanden wird. Gelbfieber ist jedoch eine extrem gefährliche Erkrankung, gegen die sich jeder impfen sollte, der in ein ausgewiesenes Risikogebiet begibt. Dazu zählen auch viele typische Feriendestinationen.

Was geht rum? 24. März 2018

Die Grippewelle ist gerade dabei die Region Linzgau zu verlassen. Ist ja auch höchste Zeit. Die Erkrankungszahlen dieser Saison waren doppelt so hoch wie im Vorjahr.

Andere Infektionen schieben sich jetzt in den Vordergrund. Im Vergleich zur Influenza sind sie weniger heftig, aber auch sie belästigen: Halsschmerzen, Schnupfen und Ohrenschmerzen. Wir sind nach der schlimmen Grippewelle wieder in der Normalität angekommen.

Kinderkrankheiten spielen im Moment keine Rolle.

Abbildung 1. Neuerkrankungen an Tuberkulose in Deutschland. Foto: Susanne J. Keller

Weiterlesen