Schlagwort: Mittelohrentzündung

Akute Mittelohrentzündung

Infekte bei Kleinkindern sind zu manchen Zeiten fast normaler als völlige Gesundheit. Viele von ihnen haben im Herbst und Winter Schnupfen, der mal besser mal schlimmer ist. Aber nie weg – Schnupfensaison.

Im Rahmen akuter Infektionen, wenn aus einem Schnupfen Krankheit mit Abgeschlagenheit, Husten und Fieber wird, entwickelt sich bei vielen Kleinkindern eine akute Entzündung der Mittelohren – akute Otitis media (AOM). Das ist gar nicht selten. In den ersten zwei Lebensjahren erleben 80% aller Kinder eine Mittelohrentzündung. Bis zur Einschulung haben nahezu die Hälfte aller Kinder bereits 6 oder mehr Episoden mit AOM hinter sich.

Die Mittelohrentzündung beginnt meist dann, wenn Eltern das Gefühl haben, nun sei das gröbste eines Virusinfektes vorbei: Etwa 3-7 Tage nach Ausbruch des vorausgehenden Infektes kommt es in aller Regel akut zu massiven Ohrschmerzen. Wenn Kinder kleiner sind, schreien sie sehr heftig und beklagen sich manchmal über Bauchschmerzen – obwohl die Ursache im Ohr liegt.

Eustachische Röhre, hier als „auditory tube“ bezeichnet Quelle: Von Henry Vandyke Carter – Henry Gray (1918) Anatomy of the Human Body (See „Buch“ section below)Bartleby.com: Gray’s Anatomy, Tafel 907, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=566848

Die Entzündung im Mittelohr kommt meist dadurch zustande, dass die Eustachische Tube (im Deutschen als Ohrtrompete bezeichnet) durch den vorausgehenden Virusinfekt zugeht. Damit wird die Verbindung von Mittelohr und Rachenhinterwand verschlossen und Keime, die bereits im Mittelohr sind können sich vermehren und die AOM auslösen. Das Zugehen der Eustachischen Röhre ist vielen gut bekannt, wenn sie mit dem Auto eine Passstraße zügig hoch bzw. runter fahren, Dann „gehen die Ohren zu„. In der Graphik links ist der Zusammenhang dargestellt. Die Ohrtrompete ist dort als „auditory tube“ bezeichnet.

Die Mittelohrentzündung kann durch Bakterien wie durch Viren ausgelöst werden. Oft kommt die AOM durch eine Mischinfektion aus verschiedenen Bakterien und Viren zustande.

Es gibt einzelne Risikofaktoren, die eine Mittelohrentzündung begünstigen:

  • Kinder, die einen Schnuller benutzen.
  • Das Rauchen der Eltern erhöht das Risiko für eine Mittelohrentzündung um 50%.
  • ältere Geschwister bzw. Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Adenoide Vegetationen, fälschlicherweise oft „Polypen“ genannt.

Eine günstige Wirkung hat das Stillen. Ebenfalls schützend sind Impfungen. So ging seit Einführung der Pneumokokken-Impfung in Deutschland die Zahl aller Mittelohrentzündungen um 32% zurück. Auch nach Haemophilus-influenzae-Impfungen sowie nach Influenza-Impfungen (20%) ging die Zahl der Mittelohrentzündungen nachweislich zurück.

Die Therapie mit Antibiotika wird seit Jahren immer weniger eingesetzt. Das gilt nicht für Säuglinge unter 6 Monaten und nur eingeschränkt für Kinder unter 2 Jahren. Trotz der Gabe  eines Antibiotikums bleibt der Schmerz manchmal noch Tage bestehen. Die Behandlung mit Schmerzmitteln sollte gerade bei der AOM großzügig erfolgen.

Traditionell werden abschwellende Nasentropfen verabreicht. Das lässt die Nasenschleimhaut abschwellen, hat aber keinen Einfluss auf die Eustachische Röhre und damit auch keinen Einfluss auf eine raschere Besserung der Mittelohrentzündung. Für die Anwendung pflanzlicher Säfte kann bei momentaner Studienlage keine Empfehlung gegeben werden.

Fazit: Die akute Mittelohrentzündung ist eine extrem schmerzhafte Erkrankung, die eine entsprechend großzügige Behandlung mit Schmerzmitteln rechtfertigt. Ein Kind mit AOM sollte immer einem Kinder- und Jugendarzt zur Kontrolle vorgestellt werden. Dabei ist es häufig ausreichend, wenn zunächst einmal der Schmerz behandelt wird und der Arztbesuch auf den kommenden Morgen vereinbart wird.

Was geht rum? 22. Februar 2020

Narri… Narro! Jetzt ist Fasnet im Südwesten. Die Narren sind unterwegs, gehen in die Besenwirtschaften oder ganz gesittet zu Faschingsbällen. Gute Gelegenheiten für die Viren, zu zeigen was sie können. Am Schluss bleibt aber unser Immunsystem meist der Sieger. Und nebenbei freuen sich unsere Abwehrzellen über ein bisschen Aktivität. In dieser Beziehung sind die Zellen wie Sportler, die es „einfach wissen wollen“. Im Zusammenhang mit dem Kontakt zu Erregern vermehren sie sich und mit ihnen die Stärke der Immunantworten.

Influenza in Baden-Württemberg (7. KW 2020) Quelle: influenza.rki.de

Alle Menschen bleiben natürlich nicht gesund. Das Angebot an Erregern ist im Moment hoch. Zu allererst natürlich die Influenza. Im Moment (18.Februar) sind insgesamt 19723 Menschen in ganz Deutschland daran erkrankt, davon alleine in Baden-Württemberg 10.902 Personen. In der Graphik links sind die am heftigsten betroffenen Gebiete rot gezeichnet (z.B. Bodenseekreis mit 160 neuen Meldungen in einer Woche). Beruhigend ist wenigstens, dass die Antigene der Impfung mit den Viren übereinstimmen, die die Influenza gerade auslösen. Die Impfung könnte also wirken.

Neben der Grippe, die Kinder und Jugendliche kräftig mit Schnupfen, trockenem Husten und schwerem Krankheitsgefühl plagt gibt es auch Atemwegsinfektionen mit anderen Viren, die weniger heftig sind. Dabei kommt es zu Schnupfen und Husten, teilweise aber auch zu Mittelohrentzündungen (die auch bei der Grippe auftreten kann). Einige Säuglinge erkranken auch an RS-Viren, was nicht selten eine stationäre Behandlung wegen Atemproblemen und Trinkstörungen nach sich zieht. Tendenziell scheinen die Infektionen aber langsam ihren Rückzug anzutreten.

Und dann kommt über das Wochenende wieder ein kleiner Hauch von Frühling. Darüber freuen sich die Narren im Ländle. Für die allergischen Kinder und Jugendlichen wird es aber schwierig. Es sind sehr hohe Konzentrationen bei den Hasel- und Erlenpollen, besonders am Bodensee und Oberrhein, zu erwarten. Kinder mit Allergien gegen diese Pollen sollten – ggf. in Absprache mit dem Kinder- und Jugendarzt – auf Beschwerden an Nase, Augen und Bronchien vorbereitet sein.

Rückruf Emerade-Notfallspritze: Wichtig für Allergiker, die mit einem Adrenalin Notfall-Pen ausgestattet sind. Die Herstellerfirma gibt bekannt, dass sie die Produkte „Emerade 150/300/500 Mikro­gramm Injektionslösung in einem Fertigpen“ wegen eines Fehlers zurückzieht. Das betrifft alle Pens, die mit einem Verfallsdatum bis 10/2020 gekennzeichnet sind. Die Patienten sind gebeten, sich einen anderen Adrenalin-Injektor verordnen zu lassen und danach den Emerade© zurückzugeben. Am besten ist eine kurze Rücksprache mit dem Kinder- und Jugendarzt. Im Vordergrund steht die Sicherheit im allergischen Notfall geschützt zu sein.

Was geht in der Welt rum? Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben heute ferne Reiseziele im Auge. Dazu zählen bei manchen die Seychellen und bei sehr vielen Neuseeland. In diesen beiden Regionen breiten sich gerade die Masern aus. Gerade in Auckland wurden bereits 1735 Fälle registriert. Die meisten der Reisenden dürften zwei Impfungen (in der Regel sog. MMR-Impfungen) aufweisen. In diesem Fall ist der Impfschutz perfekt, wenngleich nicht 100%, was Impfungen nie erreichen können. Alle, die keine zwei Masern-Mumps- oder Masern-Mumps-Röteln-Impfungen aufweisen, sollten unbedingt vor Abreise nachgeimpft werden.

Die Daten zu Sars-CoV-2 („Coronavirus“) ändern sich täglich. Aktuelle Informationen können über das Bundesgesundheitsministerium oder ausführlicher das Robert-Koch-Institut bezogen werden.

Was geht rum? 25. Januar 2020

Die letzte Woche war typisches Januar-Wetter: ein meteorologisches Hoch über Mitteleuropa, vielerorts strahlende Sonne und … nein, die Temperaturen waren nicht niedrig. Eigentlich ist das die Zeit der kräftigen Minusgrade. Sollten die vielleicht versetzt erst im Februar kommen, wäre das eine Gelegenheit, Hausstaubmilben zu bekämpfen. Milben verabscheuen sehr kühle Temperaturen, sie mögen noch weniger trockene Luft und die Sonne lieben sie auch nicht. Wenn uns also bald mal ein wunderschönes Hoch mit tiefen Temperaturen vergönnt sein sollte: Matratze solange auf den Balkon stellen wie die Sonne scheint und es draußen trocken ist. Eine einfache und „biologische“ Technik um Milben das Leben schwer zu machen. Mutige Eltern können sie dann auch nach alter Sitte ausklopfen. Aber bitte nicht, wenn die allergischen Kinder dabei stehen.

Nachgewiesene Influenza-Erkrankungen (unterschiedliche Untersuchungsmethoden wie Kultur, PCR u.a.), Stand 23.01.2020    Foto: AG Influenza

Wie vor einer Woche angedeutet, scheint die Grippewelle (Influenza) im Ländle langsam Fahrt aufzunehmen.Die Zahl der zunehmenden Virusnachweise ist eindrücklich. Die Säule für die 4. Woche ist noch niedrig, weil die Woche erst in 3 Tagen endet (Stand 23.01.2020). Das RKI schätzt übrigens, dass zwischen 5% bis 20% der Bevölkerung – je nach Schwere der Grippewelle –  in jeder Saison an Influenza erkranken. Kinder und Jugendliche sollten bei Verdacht auf Influenza dem/der Kinderärztin vorgestellt werden. Für kritische Verläufe, beispielsweise bei chronischen Erkrankungen wie Herzfehlern, steht ein Medikament (Oseltamivir) zur Verfügung, das den Verlauf der Grippe etwas abmildern kann.

Für die Windpocken ist weiterhin Ravensburg der HotSpot. Für Keuchhusten ist es der Ortenaukreis. Andere Kinderkrankheiten spielen eine untergeordnete Rolle.

Aktuell gibt es regional erheblich Häufungen an Mittelohrentzündungen. Dabei liegen meist eitrige Infektionen vor, also nicht nur Entzündungen des Trommelfells. Es erscheint also sinnvoll, Kinder mit Ohrschmerzen vom Kinderarzt*in untersuchen zu lassen. Auch wenn eine eitrige Entzündung nicht unbedingt sofort eine antibiotische Therapie braucht.

In der vergangenen Woche berichteten wir vom beginnenden Pollenflug in der Bodenseeregion. Inzwischen ist die Belastung mit Haselpollen auf hohem Niveau angekommen. Der Sonnenschein mancher Orte hat die Temperaturen auf teilweise zweistellige Werte gehoben. Es verwundert nicht, dass auch bereits Erlenpollen am Bodensee messbar sind.

Was geht in der Welt rum? Das Coronavirus steht weltweit im Fokus. In der Stadt Wuhan in China erkrankten vor wenigen Wochen Menschen an einer unklaren Lungenentzündung. Bei 41 von ihnen konnte das neuartige Virus (bisherige Bezeichnung: 2019-nCoV) zunächst nachgewiesen werden. Inzwischen wurden auch in Thailand, Japan, Südkorea, Singapur, Vietnam und den USA einzelne Erkrankungen nachgewiesen.

Spezifische Empfehlungen können Reisenden momentan nicht gegeben werden. Sinnvoll erscheinen folgende Vorsichtsmaßnahmen besonders Kinder und Jugendliche:

  • Reisen in die o.g. Länder sollten zunächst verschoben werden. Falls dies nicht möglich ist gilt es große Menschensammlungen soweit möglich zu meiden.
  • Vorsicht bei Kontakten zu Personen, die an Atemwegserkrankungen (Husten, Schnupfen) erkrankt sind.
  • Das Tragen eines Atemschutzes erscheint sinnvoll.
  • Ausreichende Hygiene, insbesondere Händewaschen nach Kontakt zu kranken Personen.
  • Keine Kontakte zu wilden oder gar toten Tieren.

Nachdem sich die Informationen zum Coronavirus teilweise überschlagen, werden wir morgen einen extra Beitrag im praxisblättle veröffentlichen. Für Europa und insbesondere für Kinder und Jugendliche in Europa besteht im Moment keinerlei Grund zur Sorge.

Was geht rum? 15. Juni 2019

Die nächsten vier Wochen werden uns die meisten Sonnenstunden des Jahres bescheren. Zumindest, solange die Sonne durchkommt. Genau genommen, kommt sie aber auch durch Wolkenschichten sehr wohl durch, so dass der Sonnenschutz für Kinder und Jugendliche in den nächsten Wochen immer bedeutsam ist. Wer die wichtigsten Dinge nochmals nachlesen möchte kann das hier im praxisblättle machen.

An diesem Wochenende gehen die Temperaturen im Südwesten etwas zurück und es soll auch wieder regnen. Damit bekommen alle Allergiker eine Verschnaufpause, nachdem sie die letzten zwei Tage eine sehr starke Konzentration bei den Gräserpollen ertragen mussten.

Die Infekte in Baden-Württemberg werden weniger. Vielleicht ist das dem Urlaub geschuldet. Traditionell gehen viele Familien um Pfingsten nach Südtirol und den Gardasee. Noch gibt es Luftwegsinfekte, die oftmals von Mittelohrentzündungen begleitet sind. Darminfektionen hingegen sind eher selten geworden, was typisch für diese Jahreszeit ist.

Was geht in der Welt rum? In Irland gibt es seit Anfang diesen Jahres vermehrt Erkrankungen an Mumps. Bisher wurden über 1300 Neuerkrankungen gemeldet. Im gleichen Zeitraum traten in Baden-Württemberg nur 24 Fälle auf. Familien, die mit ihren Kindern nach Irland reisen, sollten den Impfschutz kontrollieren. Kinder und Jugendliche sollten zwei Impfungen mit MMR-Impfstoffen (z.B. Priorix©) aufweisen.

Was geht rum? 16. März 2019

Die Atemwegsinfekte scheinen sich immer mehr auf dem Rückzug zu befinden. Da hat die Fastnacht glücklicherweise nichts dran geändert. Wie bei manch anderem Erreger, hat sich auch die Häufigkeit bei den Influenza-Erkrankungen abgeschwächt. Nunmehr stehen einfache Racheninfekte, öfter auch mit Mittelohrentzündung, im Vordergrund. Daneben treten auch Erkrankungen mit Streptokokken auf. MagenDarmInfektionen sind inzwischen vorwiegend auf Rotaviren zurückzuführen. Diese sind im Vergleich zum letzten Jahr um 50% häufiger seit Beginn dieses Jahres.

Im Gegenzug zum Rückgang der Infekte erreichten die Pollenbelastungen bis Mitte der Woche neue Höhenflüge. Erstmals in diesem Jahr wurden Birkenpollen – in noch schwacher Konzentration – im Bodenseegebiet gemessen.

Was geht in der Welt rum? In vielen tropischen Regionen der Welt gewinnt das Gelbfieber an Bedeutung. So wird bei der Einreise in die Dominikanische Republik aus Brasilien kommend neuerdings eine Gelbfieberimpfung verlangt. Hintergrund sind die vermehrten Erkrankungen der letzten Monate im Land am Amazonas. Von den 50 gemeldeten Erkrankten seien inzwischen 12 Menschen verstorben. Gelbfieber trat zuletzt auch in der Region Cochabamba in Bolivien auf. In dieser Gegend zwischen Altiplano und dem Amazonas auf immerhin 2500 Metern ü. M. würde man diese Krankheit weniger vermuten.

Was geht rum? 05. Januar 2019

Langsam weichen die langen Nächte. Die Kälte eher nicht. Wir bleiben also noch einige Wochen eng zusammen in unseren Wohnungen. Oder – wie die Schüler – in gut beheizten Schulen. Alles Orte, um gegenseitig Viren auszutauschen, die unserem Immunsystem neue Impulse geben. Oder, die uns krankmachen.

So in der vergangenen Woche. Es hat den Anschein, dass Atemwegsinfektionen bedingt durch RS-Viren (respiratory syncytial virus, RSV) langsam zunehmen. Infekte mit diesem Erreger können für Säuglinge und Kleinkinder sehr heftig verlaufen. Das Fieber ist eher nicht sehr hoch (38.5° bis 39.5° Celsius). Typischerweise tritt aber eine Bronchitis der kleinen Atemwege – deswegen Bronchiolitis genannt – auf, wodurch die Atmung erschwert wird. Nicht so selten kommt es hierbei zur Trinkschwäche. Spätestens dann sollte das Kind einem Kinder- und Jugendarzt vorgestellt werden um zu entscheiden, ob eine Behandlung in der Klinik erforderlich ist. Meist ist in dieser Situation auch die Versorgung mit Sauerstoff erschwert.

Bei den anderen – eher harmlosen – Atemwegsinfektionen (Schnupfen, Rachenentzündung) treten manchmal auch Entzündungen der Bindehäute auf. Mittelohrentzündungen sind saisonal wieder häufiger.

Was geht in der Welt rum? Ausbrüche von Keuchhusten werden aus Australien gemeldet. Dort sind mehrere Regionen betroffen: New South Wales, wo im Oktober 2018 etwa 800 Personen erkrankten. Ein Säugling – gerade einmal 32 Tage alt – verstarb an Keuchhusten. Keuchhusten ist gerade für Säuglinge extrem gefährlich. Geschützt sind sie bis zur erfolgreichen Umsetzung einer Impfung nur dann, wenn alle Personen in der engeren Umgebung selbst sicher geschützt sind. Sei es, dass sie Keuchhusten in den 2 – 3 Jahrzehnten zuvor selbst durchgemacht haben oder, dass sie zumindest alle 10 Jahre dagegen geimpft werden.