Schlagwort: Stadt

Was geht rum? 28. November 2020

Die GRÜNEN und die Homöopathie

USA: Coronainfektionen auf dem Land häufiger als in der Stadt

♦ Auch in Hotspots ist keine Herdenimmunität in Sicht

♦ Immer mehr Kinder in Deutschland wegen COVID-19 im Krankenhaus

Die Bundespartei der Grünen hat sich in den letzten ein heißes Thema vorgenommen: die Homöopathie. Und sie hat es in internen Diskussionsrunden geschafft, Position zu beziehen: Von den Krankenkassen sollen nur noch Leistungen übernommen werden, „die medizi­nisch sinnvoll und gerechtfertigt sind und deren Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen ist“. Dabei wird das Wort „Homöopathie“ umgangen, ebenso aber auch Formulierung, dass im Einzelfall eine Kostenübernahme möglich sein sollte, wie manche Delegierte auf dem Bundesparteitag forderten.

Die Mobilität in Deutschland hat sich während des Shutdowns verändert. Das zeigt eine neue Untersuchung, die auf der Basis der Mobilfunkdaten die Mobilität errechnet. Es zeigt sich, dass im ersten Shutdown die Mobilität um bis zu 55% zurückging. Im zu Ende gehenden Monat November liegt der maximale Rückgang der Mobilität bislang bei 22%. Diese Zahlen sind ein klarer Hinweis, dass die Menschen sich in der Pandemie zurückhalten.

Erkrankungszahlen an COVID-19 pro Wochen und 100.000 Einwohner („Wocheninzidenz“) bezogen auf die Bewohnerdichte der jeweiligen Region (county) in den USA Quelle: Lindsey M. Duca et al im MMWR, veröffentlicht vom CDC

Überraschende Daten zu COVID-19: In den USA erkranken mehr Personen in ländlichen Gebieten als in städtischen (Metropolen). Auch aus Deutschland kommen immer wieder Meldungen, dass dünn besiedelte Regionen wie der Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit Wocheninzidenzen von über 400 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner oder der Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg mit 276 Erkrankungen (Stand: 26.11.2020) auffallen.

Coronainfektionen in Berlin: 7-Tages-Inzidenzen (pro 100.000 Einwohner) in Berlin. Auf der x-Achse sind die Kalenderwochen aufgetragen, auf der y-Achse die Altersgruppen. Quelle: SurvNet des RKI

Die Zahlen für Berlin sind weit dramatischer. Für die Jugendlichen von 15-19 Jahre liegt der Wert bei 390, in Berlin Mitte gar bei 637. Es erstaunt nicht, dass unter diesen Umständen 5% aller Berlinere Schüler in Quarantäne sind Und dennoch: Einfache Erklärungen greifen nicht.

Nach fast einem Jahr in der Pandemie ist an eine beginnende Herdimmunität nicht zu denken. Weder bei uns, noch in Spanien oder Italien. Auch das stark gebeutelte Amerika ist weit davon entfernt, wie eine sehr gut gemachte Studie von Kristina L. Bajema und Mitarbeiter zeigt. Die Zahl der Amerikaner, bei denen im Serum Antikörper gegen das SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, schwankt stark. In den meisten Staaten liegt die Rate unter 10%, in vielen sogar unter 1%. Nur in New York, das vor Monaten heftig gebeutelt wurde, waren es fast 25%. Und das ist noch weit davon entfernt, eine Immunität zu vermitteln. Dazu müssten mindestens 70% einer Population mit dem Virus – oder einer perfekten Impfung – in Kontakt gekommen sein. Es liegt weiterhin ein langer Weg vor uns.

Häufigkeit der stationären Behandlung von Kindern mit COVID-19 in deutschen Kliniken. Quelle: DGPI

In den letzten Wochen ist die Zahl der Kinder, die wegen COVID-19 stationär  behandelt werden musste rasant angestiegen. Die Zahl der wöchentlichen Fälle lag in der letzten Woche bei 16 Kindern. Der bisher höchste Wert mit 39 Meldungen datiert aus der letzten Oktoberwoche. Nicht alle Kliniken in Deutschland melden die COVID-19-Fälle. Dennoch fällt eine hohe Konzentration für Baden-Württemberg in Stuttgart und Freiburg auf.

Stationäre Aufnahme von Kindern in eine deutsche Klinik: Altersverteilung. Quelle: DGPI

Interessant ist auch die Altersverteilung: Über ein Drittel aller betroffenen Kinder sind Säuglinge, also jünger als ein Jahr. Wenn also von „Risikogruppen“ gesprochen wird, sollte auch an die Kleinsten gedacht werden, deren Immunsystem zwar sehr anpassungsfähig, aber eben auch unerfahren ist. Der Anteil der Jugendlichen (grüne Flächen) an den COVID-19-Erkrankungen ist deutlich geringer.

Praxisindex Baden-Württemberg: er spiegelt die Zahl der Patienten wieder, die sich wegen Atemwegsinfekten in einer Praxis vorgestellt haben. Quelle: AG Influenza

Alle reden von Corona. Das ist auch richtig. Gemessen an den Erkrankungen mit dem SARS-CoV-2 spielen andere Infektionen im Moment im Ländle eine untergeordnete Rolle. Das zeigt die aktuelle Graphik für die Praxisbesuchen wegen Atemwegsinfektionen (rote Kurve). Inzwischen ist der Tod an COVID-19 sogar die häufigste Todesursache, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Alles Querdiskutieren kann diese Zahlen nicht ändern.

Was geht in der Welt rum? Neben der Corona-Pandemie ist für tropische Länder das Dengue-Fieber eine Geisel. Die Tödlichkeit dieser Erkrankung ist bei weitem nicht so hoch. Aber die Erkrankung ist dennoch für die armen Menschen dieser Regionen sehr belastend. Aus Indien wurden bis Ende September 16.439 Fälle gemeldet, darunter 12 Todesfälle. Diese Häufigkeiten werden in der momentanen Regenzeit noch deutlich ansteigen. Eine Therapie oder eine Impfung gegen das Dengue-Fieber sind nicht in Sicht.

Ich wünsche Ihren Kindern und Ihnen ein angenehmes Wochenende, bleiben Sie konsequent und gesund, Ihr

Was geht rum? 07.November 2020

Themen

♦ Anstieg bei den Klinikaufnahmen von Kindern mit COVID-19   

♦ Den „Wald ins Wohnviertel holen“

♦ Welche Infekte gehen in Baden-Württemberg rum?                                                                

♦ Wen trifft das Coronavirus mehr? Jung oder alt? Arm und reich?

 

Wurden Sie schon mal operiert? Vermutlich haben sich Ihnen im Operationssaal Ärzte mit Mundschutz gezeigt. Mal im Ernst, kam Sie auf die Idee, dass unter den Chirurgen oder Urologen einer ist, der ohne Maske operiert? Ein Mundschutzverweigerer? Das wäre nicht nur gefährlich, sondern auch eklig. Interessant ist nur, dass Maskenverweigerung während der Pandemie eher als Kavaliersdelikt behandelt wird. Man/Frau fühlt sich stark – oft, weil die Verweigerer sich wissenschaftlichen Erkenntnissen verwehren. Ohne Wissenschaft gäbe es aber auch keine Autos oder Handys. Warum sollen also gerade diese medizinischen Grundlagen falsch sein? Interessante Fakten zum Thema Tröpfcheninfektion und Aerosole haben wir in unserem EXTRA-blättle in dieser Woche beschrieben.

 

Klinikaufnahmen von Kindern auf Normalstation (blau) oder Intensivstation (orange) wegen COVID-19. Quelle: DGPI

Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) meldet, dass seit der Corona-Pandemie 300 Kinder mit COVID-19 in den deutschen Kinderkliniken aufgenommen wurden, die sich am Meldesystem beteiligen. Genau 75 Neuaufnahmen – also 25 Prozent – erfolgten alleine in den letzten 4 Wochen, wie die Graphik zeigt.

Altersverteilung der wegen COVID-19 stationär behandelten Kinder Quelle: DGPI

Dabei fällt auf, dass die verschiedenen Altersgruppen sehr unterschiedlich betroffen sind. Besonders stark vertreten sind die Kinder im Vorschulalter, während Jugendliche kaum betroffen sind. Sehr auffällig ist der Anteil der Säuglinge außerhalb der Neugeborenenperiode. Sie haben wie schon zuvor – auch vor dem Einzug von SARS-CoV-2 – Infektionen  wenig entgegen zu setzen. Das liegt oft daran, dass ihr Immunsystem noch wenigen Erregern ausgesetzt war und somit wenig Erfahrungen („Gedächtniszellen“) machen konnte.

Hohlweg am Kaiserstuhl Quelle: ptw

Manchmal vermögen absonderliche Ideen einiges zu bewegen. So hatten finnische Forscher den Gedanken, dass die städtische Umgebung mit Beton, geteerten Straßen und eintönigen Spielplätzen auch fürs Immunsystem von Kindern nicht günstig seien. Sie wollten belegen, dass Bio-Diversität hilft, dem Immunsystem Anregungen zu geben. So holten sie den Wald in auf die Spielplätze von städtischen Bezirken: sie pflanzten in einem Projekt des Natural Resources Institut of Finland Waldlandschaften auf den Spielplätzen in der Stadt. Die Wirkung auf das Immunsystem von Kleinkindern (3-5 Jahre) beobachteten sie mit einer interessanten Studie. Darin vergleichen sie das Mikrobiom des Darmes und der Haut von Kindern, die unter üblichen städtischen Bedingungen aufwachsen mit solchen, die den „Wald auf den Spielplatz“ bekommen hatten. Erste Ergebnisse wurden jetzt vom Team um Marja I. Roslund (in Englisch) veröffentlicht. Dabei ergaben sich klar messbare Effekte auf das Immunsystem. Das ist schon mal toll. Welche Stellenwert die Veränderungen aber haben, muss weiter untersucht werden. Die untersuchte Gruppe war zu klein und der Untersuchungsraum zu kurz, um Empfehlungen für andere Kindergärten zu geben.

Häufigkeit von Atemwegsinfektionen in Baden-Württemberg im Vergleich der letzten 3 Jahre. Die rote Kurve zeigt die Daten der laufenden Saison (Stand: 44. KW). Quelle: AG Influenza

Welche Infektionen gehen rum? Die Atemwegsinfektionen sind im Vergleich zur Vorwoche gleich geblieben, aber häufiger als in den zwei Vorjahren. Dahinter verbergen sich im Wesentlichen die Schnupfenviren – und (noch) nicht das Corona- oder Influenzavirus. Gerade eben hat ein Team um die Frankfurter Virologie-Professorin Sandra Ciesek bestätigt, dass Kinder in der KiTa von Juni bis September nicht zur Ausbreitung des Coronavirus beitrugen. Magen-Darm-Infekte spielen nahezu keine Rolle. Windpocken gibt es – auf Sparflamme – weiterhin, der Keuchhusten trat nur in 2 Fällen landesweit auf.

Oftmals werden Unterschiede glatt geschrieben. Zwischen alten und jungen Menschen gibt es auch sehr wesentliche medizinische Unterschiede. Auch bei den Coronainfektionen. Quelle: pixabay, Gerd Altmann

Was geht in der Welt rum? Natürlich das Coronavirus. Dort richtet es allerdings höchst unterschiedliches an, wie eine Studie um das Forscherteam von Henrik Salje aus Cambridge zeigt. Diese untersuchten, wie viele Infizierte (also „Corona-Positive“) an ihrer Infektion sterben, was man die «infection fatality rate» (IFR) nett. Auffällig sind die erheblichen Schwankungen zwischen weniger entwickelten und Industrieländern. So finden sich bei den armen Ländern  Kenia und Pakistan mit einer IFR von jeweils weniger als 0,2 Prozent, was bedeutet: Von 1000 positiv getesteten Personen sterben zwei. Den unerwünschten Spitzenplatz belegt Japan mit einer IFR von 1 Prozent, es folgen Italien und Griechenland (etwa 0,9 Prozent). Deutschland weist eine IFR von ungefähr 0,8 und die Schweiz einen von 0,75 Prozent auf. Dort sterben von 1000 Infizierten also etwa 8 Personen- Noch deutlicher sind die Unterschiede für die verschiedenen Altersgruppen: Während die unter 15-Jährigen eine IFR von 0,01 Prozent aufweisen, steigt der Wert bis zum Alter von 50 kontinuierlich auf 0,1 – also das 10-Fache. Von dort aus steigt er nochmals um den Faktor 10 bis zum Alter von 65 Jahren. Für die über 80-Jährigen liegt er gar bei 8,3 Prozent. Hinzu kommt noch ein Trend: Ab dem Alter von 20-24 Jahren ist das Sterberisiko immer bei Männern höher als bei Frauen.

Genießen Sie zwei schöne Herbsttage an diesem Wochenende. Bis am Montag verbleibe ich Ihr

 

Zweiklassenmedizin – Version 3.0

Seit den letzten Bundestagswahlen steht das Thema „Zweiklassenmedizin“ wieder im medialen Fokus. Und es ist üblich, dass Politiker schnell Position beziehen. Hört sich auch gut an, wenn man gegen Zweiklassenmedizin ist. Wer würde schon dafür plädieren?

Zwei Klassen gibt es bei der Bundesbahn. Bei der Lufthansa sind es bereits vier. Und in der Medizin? Streng genommen haben wir wesentlich mehr Klassen, nur dass die Grenzen sehr unscharf sind. Zunächst einmal sind 86.2% der Bevölkerung in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, hingegen sind 10.6% Privatversicherte. Die weiteren 3.2% sind entweder nicht versichert oder gehören zu eine speziellen Minderheit, die anderweitig versichert ist.

Wenn wir die zwei führenden Versicherungsgruppen (gesetzliche Krankenkasse (GKV) und Privatversicherung (PV)) betrachten, zeigen sich viele Unterschiede. Bei Privatpatienten wird jede einzelne Leistung beim Arztbesuch vergütet. Bei den gesetzlich Versicherten (AOK, Techniker u.a.) hat der EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab – kurz: die Gebührenordnung für Kassenpatienten) vereinfacht dargestellt eine Flat-Rate geschaffen. Mit dem ersten Arztbesuch im Quartal ist die meiste Vergütung dem Arzt bereits zugeflossen. In der Summe stellt sich ein Arzt bei Privatpatienten somit besser, weil jeder Arztbesuch mit einer Vergütung verbunden ist. Für den Privatpatienten kann in einzelnen Fällen aus dem gleichen Grund auch ein Zuviel an Diagnostik/ Therapie erfolgen – das ist die Kehrseite.

Das macht die Mehrheit der Ärzte nicht. Ihnen ist Geld – wie allen Berufsgruppen – auch wichtig. Aber vor allem die Gesundheit ihrer Patienten, die sich ihnen anvertraut haben. Vertrauen ist in der Medizin die zentrale Kategorie.

Schwieriger wird es bei reinen Privatärzten. Viele von ihnen sind als Ärzte gestartet, die Patienten aller Kassen behandelten. Nachdem sich ein gewisser Erfolg einstellte, haben sie die Türen für die „Kassenpatienten“ geschlossen. Das hinterlässt dann sehr Wohl ein „G’schmäckle“, wie man in unserem Ländle sagt.

Es kann letztlich auch nicht angehen, dass die Gemeinschaft aller Menschen in Deutschland für das Medizinstudium finanziell aufkommt, um dann eine grössere Zahl an Ärzten – die Privatärzte – nicht aufsuchen zu dürfen. Das geht gar nicht, würden Jugendliche heute sagen. Es wäre konsequent, von Ärzten mit Privatpraxis einen Großteil der Kosten des Studium (das sind insgesamt ca. 200.000 € pro Student) zurückzuverlangen, denn sie stehen der Allgemeinheit ja nicht zur Verfügung.

Es gibt aber noch weitere Aspekte. Alle Kassenpatienten zahlen abhängig vom Einkommen ihre Beträge. Dennoch haben Patienten in der Stadt oftmals 50% mehr Ärzte zur Verfügung als auf dem Lande (Stadt-Land-Gefälle). In Berlin gibt es massive Unterschiede innerhalb der Stadt. Wer prima versorgt werden möchte muss nach Zehlendorf, wer in Neukölln lebt muss sich bescheiden. Dort gibt es für zum Beispiel Patienten weniger als halb so viele Orthopäden (Reich-Arm-Gefälle). Bei den Kinderärzten sieht es ähnlich aus.

Arztdichte in OECD-Ländern im Jahre 2000 und 2015. Der Durchschnitt liegt in der OECD bei 6.9 Arztbesuchen pro Jahr. Das Maximum (links) in Südkorea bei 16.0, die Schweiz liegt bei 3.9. Foto: OECD

Immer wieder kommt im Zusammenhang mit dem Thema „Zweiklassenmedizin“ auf, dass ein Termin beim Arzt so schwer zu bekommen sei. An diesem Punkt verlässt viele Politiker – so sie wiedergewählt werden wollen – der Mut, auch den Patienten mal auf den Zahn zu fühlen. Wie oft geht ein Deutscher im Durchschnitt pro Jahr zum Arzt? Laut OECD war jeder Deutsche im Jahr 2015 10 Mal beim Arzt (andere Statistiken sagen sogar 18 Mal, wobei hier auch Rezeptausgaben und Telefonate als „Besuch“ gewertet werden). Wie die nebenstehende Graphik der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) zeigt, sind es in den nordischen Ländern nur 3 bis 4 Arztkontakte pro Jahr. In diesen Ländern ist die Lebenserwartung jedoch deutlich höher als in unserem Lande. Behandeln die Ärzte langfristig günstiger? Haben die Menschen bessere Lebensbedingungen? Sicher ist eines: Gezielte Arztbesuche führen zu besserer medizinischer Qualität. Davon profitieren chronisch Kranke, die auf den Arzt angewiesen sind und bei Verschlechterungen nicht wochenlang warten können. Kleinigkeiten können wir auch der Natur überlassen.

Vermutlich bleibt das Thema „Zweiklassenmedizin“ uns erhalten. Leider in einer Kurzform, die dem Problem nicht gerecht wird. So wie es jetzt behandelt wird, geht es eher darum Neid zu pflegen. Sinnvoller wäre, die genannten Aspekte zu diskutieren um das Gesundheitssystem in Deutschland effektiver zu gestalten. Es sind einfach mehr als 2 Klassen betroffen. Nennen wir es besser Mehrklassenmedizin über die wir diskutieren sollten.