Schlagwort: Windpocken

Was geht rum? 17. Oktober 2020

Heute geht es wieder einmal um …. das Coronavirus. Für alle, die gerne Texte auswendig lernten, gab es früher „Die Glocke“ von Friedrich Schiller. Die moderne Variante ist die Verordnung über die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen der freien Hansestadt Hamburg. Keine Sorge, wir werden Sie nicht abfragen.

Lüften- ein wichtiges Prinzip, um Viren aus Innenräumen zu verjagen. Quelle: pixabay, Bru_nO

Aber mal echt: Ab kommenden Montag wird in den Schulen in Baden-Württemberg ab der 5. Klasse die Maskenpflicht eingeführt. Also auch im Unterricht. Darüber hinaus soll in Klassenzimmern alle 20 Minuten für 3-5 Minuten gelüftet werden – am besten Querlüftung. Warum das günstig ist, haben Sie in einem Beitrag des praxisblättle vom letzten Samstag schon lesen können. Die aktuelle Empfehlung des Umweltbundesamtes finden Sie hier.

Was gestern noch richtig war, ist heute überholt. Wenn Sie sich aktuell über den Stand der Infizierten in einem Landkreis informieren wollen, dann hilft Ihnen diese Karte des RKI (COVID-19-Dashboard) weiter. Die Zahlen gehen in den meisten Regionen im Ländle steil nach oben.

Nun liegen die PoC-Tests vor, kurz Antigentest und noch kürzer „Schnelltest“ genannt. Sie verändern in Kürze einige Regeln der Teststrategie. Quelle: pixabay, Belova59

Testungen werden immer häufiger durchgeführt. Das betrifft die PCR-Testungen, die in spezialisierten Labors durchgeführt werden müssen. Im besten Fall muss man auf das Ergebnis 24 Stunden warten – es sein denn, man ist der Präsident der USA oder wohnt neben einem Labor. Die neue Alternative sind die Antigentests (point-of-care test, PoC). Sie sind zwar etwas weniger genau, aber das Ergebnis wird an Ort und Stelle ermittelt und liegt in knapp 1 Stunde vor. Die Firma Roche hat eine weitere Verbesserung zum Ende dieses Jahres angekündigt. Das Testergebnis soll dann in 18 Minuten abzulesen sein.

Für Eltern ist insbesondere wichtig, dass die Kindergärten und Schulen nicht zu Corona-Hotspots werden. In dieser Beziehung ist Baden-Württemberg – noch? – ein Musterländle. Von den 63.000 Schul-Klassen sind weniger als 1% wegen eines Infizierten geschlossen. In Berlin sieht’s schon anders aus. An einer Schule sind neun Schüler infiziert, an einer anderen (Campus Rütli) im Bezirk  Neukölln gar 21 Schüler.

Wollen Sie eine kleine Reise unternehmen? Hier finden Sie die aktuellen Corona-Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes.

Die Atemwegsinfekte zeigen sich im jahreszeitlich üblichen Rahmen und nehmen leicht zu. Bislang ist zumindest bei der Zahl der „einfachen Racheninfekten“ kein günstiger Effekt durch die AHA-Regeln zu erkennen. In einzelnen Fällen treten auch obstruktive Bronchitiden auf.

Erkrankungen mit Windpocken (nur 39 in der letzten Woche) gehen weiter zurück. Ob hierzu auch das häufige Tragen eines MNS beiträgt ?

Was geht in der Welt rum? In Pandemiezeiten wird deutlich weniger gereist. Schon gar nicht in ferne Regionen wie Ostafrika. Dort wurde das West-Nil-Virus erstmals 1937 in Uganda festgestellt. Seit der Jahrtausendwende gibt es Ausbrüche auch in den USA. In der Corona-Pandemie hat sich dieses Virus auf den Weg nach Deutschland gemacht und hat in diesem Jahr 12 Menschen infiziert. Davon betroffen sind Halle an der Saale, Leipzig und der Großraum Berlin. Das sind Städte, die in diesen Zeiten für Badener und Württemberger schon fast so etwas wie Ausland darstellen.

Für das Wochenende wünsche ich Ihren Familien gemütliche Stunden und viele Sonnenstrahlen. Herzliche Grüße, Ihr

Was geht rum? 25. April 2020

In dieser Woche stieg die Hoffnung, dass wir trotz der Corona-Pandemie  dem Ziel zu ein wenig mehr Normalität im Alltag nähergekommen sind. Das Paul-Ehrlich-Institut hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen Corona erteilt. Damit geht weltweit der fünfte Impfstoff ins Rennen. Das deutsche Start-up BioNtech beginnt die Verträglichkeitsprüfung an gesunden Freiwilligen. Wie schon mehrfach erwähnt: Eine Impfung für alle Menschen ist frühestens 2021 zu erwarten. Und das nur, wenn alles günstig läuft.

Sahara-Staub und Fichtenpollen umrahmen ein Blütenteilchen einer Pappel. Quelle: ptw

Unsere Autos sind morgens gelb bestäubt. Das ist vorwiegend den Pollen der Fichte und teilweise auch dem Sahara-Staub geschuldet, der einigen Regionen farbenfrohe morgendliche Stimmungen bescherte. Der Birkenpollenflug war ebenfalls erheblich und für Allergiker stark zu spüren. Aber eben nicht zu sehen.

Gräserpollenflug. Messstelle Basel Quelle: pollenundallergie.ch

Der Gräserpollenflug hat, wie schon letzte Woche beschrieben, eingesetzt. Die Pollenwerte sind aber noch gering, da sich die Pflanzen aufgrund der trockenen Witterung nicht ordentlich entwickeln können.

Andere Infektionen als COVID-19 spielen kaum eine Rolle, was für diese Jahreszeit nicht außergewöhnlich ist. Ob die niedrigen Erkrankungszahlen an Rotavirus– und Norovirus-Darminfektionen auf die Kontaktbeschränkungen zurückzuführen sind ist unklar. Selbst bei Kinderkrankheiten gibt es kaum neue Infektionen. Während im letzten Jahr zum Beispiel bei Windpocken noch durchschnittlich 135 Kinder jede Woche neu erkrankten, sind es nun gerade mal ein Viertel: 35 Personen. Das ist verständlich: Windpocken werden als Tröpfcheninfektion weitergereicht. Und die verhindern wir gerade – so gut es geht.

Häufigkeit von COVID-19 bei Kindern an deutschen Kinderkliniken. Quelle: DGPI

Seit kurzem sammelt die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) Informationen über Kinder in Deutschland, die an COVID-19 erkranken. Dabei zeigt sich ein Trend zu schweren Verläufen bei Säuglingen und Kleinkindern. Die nebenstehende Grafik verdeutlicht auch, dass 38% aller Erkrankungen auf Kinder im ersten Lebensjahr zurückgehen. Bei Schulkindern (6-10 Jahre) liegt die Häufigkeit mit knapp 10% spürbar niedriger.

Einzelne Kindertagesstätten waren auch in den letzten Wochen teilweise geöffnet für eine Notbetreuung der Kleinsten. Die gesetzlichen Grundlagen hierfür haben sich inzwischen geändert. Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder haben nun:

  • alle Alleinerziehenden 
  • alle, die systemrelevanten Berufen arbeiten

Voraussetzung ist, dass die Eltern nicht aus einem Homeoffice arbeiten können. Welche Berufe systemrelevant sind, ist in jedem Bundesland etwas anders geregelt. Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Wasser- und Energieversorgung gehören immer dazu. Teilweise aber auch Steuerberater, Mitarbeiter von Banken oder Krankenkassen. Weitere Informationen fürs das Land Baden-Württemberg sind in einer Pressemitteilung aufgeführt.

Was geht in der Welt rum? Wieder einmal such das Dengue-Fieber global viele Menschen heim. Es ist glücklicherweise nicht so gefährlich wie COVID-19, hat aber für einige Kinder durchaus das Risiko tödlich zu sein. Das gilt besonders für solche, die mehrfach daran erkranken. Besonders betroffen sind in diesem Jahr Guadeloupe (7.260 Fälle), Indonesien (17.280 Fälle), Mexiko (20.815 Fälle) und Argentinien (6.170 Fälle). Ganz dramatisch hat es das ehr kleine Land Paraguay mit 223.750 Erkrankungen bei etwa 7 Millionen Einwohnern getroffen. Eine Therapie oder zugelassene wirksame Impfung gibt es nicht.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende. Am besten im Garten zuhause mit Ihren Kindern. Die Frühlingsstimmung sollte uns nicht täuschen. Wir müssen leider noch Abstand halten, das Coronavirus bleibt wie es ist. Gefährlich. Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Peter Th. Wolff

Was geht rum? 11. April 2020

Osterfest, einmal anders. In den Zeiten von Corona treffen sich vermutlich weniger Menschen zum gemeinsamen Fest. Die Suche nach den Ostereiern für Kinder wird schwieriger, weil ihnen Oma und Opa nicht mehr flüsternd zur Seite stehen.

Ostern, das Fest der Wiederauferstehung. Die wird auch nach dem Fest auf sich warten lassen. Für Eltern lohnt es sich aber schon jetzt, sich vorausschauend mit ihrer/m Kinder- und Jugendärztin/arzt zu besprechen, wie es mit den Impfungen weitergeht. Gerade Säuglinge sind ja von einigen schwerwiegenden Krankheiten bedroht. Keuchhusten ist eine davon, die sich nicht vor Coronaviren fürchtet und weiterhin Menschen ansteckt. Es lohnt sich, nicht nur die Coronaviren zu beachten

Die Zahl der Infekte wird insgesamt geringer. Das ist für diese Jahreszeit typisch. Untypisch ist, dass die Rotaviren fast ausbleiben. Auch die Noroviren sind spürbar weniger aktiv. Darüber sind wir nicht traurig. Nebenbei, das war plötzlich keine Meldung mehr wert, ist auch die Grippesaison zu Ende gegangen. Mit fast 24.000 gemeldeten Erkrankungen war sie stärker als im letzten Jahr.

Unter den Kinderkrankheiten ist der Keuchhusten weiter präsent. Ein Schwerpunkt bei den  Neuinfektionen dieser Woche ist Nordbaden. Die Kontaktbeschränkungen haben aber auch ihr Gutes: Im Gegensatz zum Keuchhusten (ausgelöst durch Bakterien; Impfschutz schwieriger), geht die Zahl der Windpockeninfektionen  (Viren) zurück. Weniger Kontakte, weniger Ansteckungen auch hier.

Bei den Allergien ist die Lage fast stabil. Birkenpollen sind die Stars der Lüfte, aber in den trockenen Zeiten geht auch ihnen bald ein Teil ihrer Power verloren. Für Allergiker auf mittlere Sicht also eher günstige Aussichten.

Zecken. Ja, sie können uns auch von hübschen Blumen aus attackieren Quelle: pixabay, Erik Karits

Die Zecken sind weiter sehr aktiv. Eltern sollten insofern ihre Kinder nach Waldspaziergängen und immer vor dem Zubettgehen auf die kleinen Spinnentiere untersuchen. Zonen, in denen die sich gerne aufhalten sind die Achseln, der Nabel, die Genitalregion und die Region hinter den Ohren. Sie sollten entfernt werden. Entweder mit den bekannten Zeckenzangen oder durch die Streichelmethode. Weitere Hinweise finden Sie im praxisblättle..

Ach so, noch ein paar Zeilen zu Corona. Es keimt wieder mehr Hoffnung auf. Das zeigt eine Karte, die die Forschung über COVID-19 darstellt. Wissenschaftler sind neugierige Menschen. Diese Karte zeigt, dass viele von ihnen auf der ganzen Welt daran arbeiten, das Coronavirus zu bekämpfen. Egal, ob sie neue Tests, Medikamente oder Impfungen suchen. Sie sind voller Optimismus, uns irgendwie helfen zu können.

Es scheint, wir müssen in diesen Wochen täglich umdenken. An das Social Distancing haben wir uns gewöhnt, auch wenn manchmal von 1,5 Metern Abstand, ein anderes Mal von 2 Metern Abstand die Rede ist. Aber wie so oft: die Realität des Lebens komplizierter. Das zeigt eine aktuelle Veröffentlichung von Lydia Bourouiba vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), über turbulente Gaswolken und ihre Dynamik. Im Artikel (in englischer Sprache) zeigt ein Video sehr eindrücklich, wie sich die feinsten Tröpfchen beim Niesen bis zu fast 8 Metern ausbreiten können. Dabei können sich kleinste Tröpfchen in der Gaswolke (bedingt durch Wärme und Feuchtigkeit) ihrer Verdampfung entziehen und dadurch bis zu 1000-fach länger existieren und Viren transportieren.

Nebenbei weisen andere Daten darauf hin, dass auch die Viruslast wichtig ist, also wie viele Viren in den Tröpfchen enthalten sind. Vieles deutet darauf hin, dass die Schwere der Erkrankung auch davon abhängig ist. Wer sich mit wenigen Viren angesteckt hat, erkrankt offenbar leichter als jemand, der von vielen Viren heimgesucht wird. Das unterstreicht nochmal das Risiko für Pflegepersonal und Ärztinnen und Ärzte.

Was geht in der Welt rum? Während sich COVID-19 über den Erdball verbreitet hat, wurden manch andere Viren zu schnell vergessen. Deutlich gefährlicher als Coronaviren sind die Ebola- und Marburg-Viren, aber auch das Gelbfieber-Virus. Äthiopien erlebt gerade wieder einen kleinen Ausbruch mit derzeit 85 Verdachtsfällen und 4 gesicherten Todesfällen. Der große Unterscheid zu Coronaviren: Gegen Gelbfieber schützt eine einzige Impfung fast zu 100%.

Für alle, die Asterix und Obelix lieben: Als Hommage an den großartigen Zeichner Albert Uderzo gibt es eine Sonderausgabe: Unbeugsam mit Asterix – 1. Kostenlos.

Ich wünsche Ihren Kindern und Ihnen von Herzen ein frohes Osterfest. Genießen Sie die Sonne und Wärme. Danke, dass Sie so treue Leser sind. Ich würde mich freuen, wenn Sie das praxisblättle auch anderen Eltern weiterempfehlen. Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Peter Th. Wolff

Was geht rum? 29. Februar 2020

Auch in dieser Woche war die Influenza die beherrschende Krankheit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Baden-Württemberg. Nachdem das Coronavirus SARS-CoV-2 nun in Baden-Württemberg angekommen ist, steht dennoch die Sorge vor einem Ausbruch von Corvid-19 im Zentrum. So nennt sich die Erkrankung, über die Experten spürbar mehr wissen, als noch im Januar. So liegt das Risiko an der Grippe (Influenza) zu versterben bei 0.1-0.2%. Beim Corvid-19 liegt es bei 1-2% – also 10 Mal höher.

Häufigkeit der Arztbesuche nach Kalenderwoche in Baden-Württemberg wegen einer Atemwegserkrankung. Klare Tendenz: Rückgang der Infekte seit 2 Wochen Quelle: AG Influenza

Noch ist die Influenza aber in Baden-Württemberg deutlich häufiger (neueste Zahl der gemeldeten (!) Erkrankten in Baden-Württemberg: 13935) und somit effektiv das grössere Risiko für alle Menschen. Für diese Erkrankung, die Grippe, sind uns die Gefahren seit über 100 Jahren bekannt. Was wir wissen:

Erstens: Die Influenza unterliegt jährlichen Schwankungen, die kaum vorhersehbar sind. Das Virus ändert seine Struktur ständig bei seiner Wanderung um den Erdball. Und wir hoffen, dass – wie in den letzten Jahren – alles wieder gut geht. Danach sieht es im Moment aus.

Zweitens: Wir wissen, dass das Influenza-Virus dazu fähig ist, eine Pandemie auszulösen. So zeigte es vor 100 Jahren eine enorme Virulenz (krankmachende Wirkung) bei der spanischen Grippe. Damals starben von 1918 bis 1920 etwa 25 Millionen Menschen an der Influenza.

Drittens: Wir haben seit vielen Jahren eine Impfung. Mit Rechenmodellen wird jährlich versucht die richtige Zusammensetzung dieses 4-fach-Impfstoffes zu berechnen. In diesem Jahr ist das gut gelungen. Die diesjährige Grippeimpfung hilft bei der jetzigen Grippewelle in Europa ordentlich, aber – wie immer – leider nicht perfekt.

Die Grippewelle dieses Jahres ist deutlich, aber nicht massiv. Sie vermag aber kaum in die Schlagzeilen der Medien zu kommen. Das schafft das Coronavirus, wobei dessen Ausbreitung seit Tagen zunimmt. Das amerikanische CDC (Center for Disease Control) – das Gegenstück zum deutschen RKI – vertritt inzwischen die Meinung, dass eine Pandemie nun unvermeidlich sei. Auf die interaktiven Karte des CSSE der renommierten Johns Hopkins University, finden Sie jeweils die aktuellen Zahlen weltweit. Wir schauen die Nachrichten mit gewisser Sorge an.

Die Sorge vor dieser Erkrankung ist sicher berechtigt. Die Vorsorge  ist aber auch recht einfach. Wir wissen, dass sich das Coronavirus SARS-CoV-2 über Schmierinfektion und auch Tröpfcheninfektion ausbreitet. Das Risiko, dass wir das Virus mit den Händen z.B. an Türklinken aufnehmen und mit unseren Händen danach ins Gesicht wischen ist groß. Ansteckung von Person zu Person ist nur bei recht engem Kontakt möglich. Fragen zum Coronavirus beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wieder einmal perfekt. Was Sie konkret als Vorsorge sofort tun können kurz zusammengefasst hier:

  • Die wichtigste Maßnahme: Ausreichende Hygiene der Hände. Händeschütteln bei Begrüßung ist freundlich, im Moment aber nicht sinnvoll.
  • Da die Hände auch viele andere Kontakte haben: Häufiges Händewaschen und/oder Desinfektion, ganz besonders nach Kontakt zu kranken Personen. Händewaschen mit Seife verringert die Zahl der Keime um das Tausendfache!
  • An Orten mit vielen Menschen (z.B. im Supermarkt) kann Übertragung durch Schmierinfektion an Türklinken, Griffen (Kühltruhe) und auch Wasserhähnen stattfinden. Danach immer Hände waschen oder desinfizieren.
  • Reisen in Zügen/ Flugzeugen sollten wenn möglich zunächst aufgeschoben werden. Falls dies nicht möglich ist: große Menschensammlungen soweit möglich meiden.
  • Vorsicht bei Kontakten zu Personen, die an Atemwegserkrankungen (besonders Husten) erkrankt sind. Schnupfen hingegen ist eher typisch für die Influenza (Grippe).
  • Das Tragen eines Atemschutzes (am besten FFP3-Masken, mindestens aber FFP2-Masken) ist nur bei engen Menschenkontakten sinnvoll. Die üblichen „OP-Masken“ schützen Ihre Umgebung aber nicht Sie selbst! Der Schutz der Masken lässt relativ bald nach. Wenn sie feucht werden, kann sich der sogar ins Gegenteil wenden und der Mundschutz zum Risiko werden.
  • Bei hustenden Menschen Abstand halten. Bei > 2 Meter Abstand ist eine Ansteckung weitgehend ausgeschlossen
  • Husten und Niesen am besten in ein Papiertaschentuch, das direkt danach sicher entsorgt wird. Ist das nicht möglich, in die Ellenbeuge niesen. 

Wir können uns also recht gut selbst schützen. Sorgen wir vor und machen uns und andere nicht verrückt. Dazu gibt es keinen Grund!

Über die Vorsorge gegenüber den Coronaviren sollten wir nicht die vielen verschiedenen Infekte vergessen, die unsere Kinder aktuell plagen. Leider gibt es ja noch die RS-Viren, Rhinoviren, Adenoviren, Moraxella und wie sie alle heißen. Sie machen unsere Kinder krank. Aber diese Infektionen sind bei weitem nicht so gefährlich. Andere Erkrankungen wie Krupphusten und Mittelohrentzündungen scheinen im Moment kaum eine Rolle zu spielen.

Es gibt auch Gutes zu vermelden: Die Haselblüte schwächt sich ab, die Erlenblüte ist im Gange. Die Wetterbedingungen lassen aber für die kommenden Tage nur einen schwachen Pollenflug zu. Gut für die allergischen Kinder und Jugendlichen.

Die Windpocken sind in einigen Regionen des Landes ausgebrochen: Hochschwarzwald, Ortenaukreis, Region Heidelberg/Mannheim, Ludwigsburg und Stuttgart.

Ab morgen tritt formal die Masernimpfpflicht in Kraft. Ab dann müssen Sie als Eltern vor der Aufnahme ihrer Kinder in den Kindergarten oder die Schule nachweisen, dass ihr Kind geimpft ist. Für Kinder, die bereits im Kindergarten oder der Schule sind, muss der Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erfolgen. Bei Verstößen kann ein Bußgeld bis zu 2500 € verhängt werden. Details zum Gesetz finden Sie hier. Detaillierte und klar dargestellte Informationen sind besser hier nachzusehen. Wie Regelung praktisch umgesetzt wird, wird sich zeigen.

Was geht in der Welt rum?  Das Problem Nummer ein ist das Coronavirus SARS-CoV-2. Es betrifft so viele Länder inzwischen, dass wir empfehlen, auf die aktuellen Meldungen zu achten. Eine ausführliche und mehrfach aktualisierte Beurteilung finden Sie auch hier im praxisblättle. Aktuelle Nachrichten finden Sie auch beim Bundesgesundheitsministerium.

In Moçambique trat in einigen Landesteilen Cholera auf. Für Reisende wird deswegen eine Impfung gegen Cholera empfohlen. Das Risiko daran zu erkranken bleibt für Touristen aber sehr gering. Problematischer ist das Risiko auf Sansibar an Malaria zu erkranken. Hier besteht neuerdings die klare Empfehlung einer Malariaprophylaxe (also nicht nur für das Festland von Tansania) .

Was geht rum? 07. Dezember 2019

Infekte der Atemwege sind weiter im Umlauf. Gemessen an der Jahreszeit und den Wetterbedingungen sind es aber erstaunlich wenige. Und es gibt keine, die sich besonders hervortun.

Hingegen nimmt die Zahl der Magen-Darm-Infekte leicht zu. Auch in der letzten Woche traten gehäuft Infektionen mit Noro- und Rotaviren in einzelnen Kindergärten auf.

Die Windpocken zirkulieren weiterhin in Ravensburg. Das ist bei einer Inkubationszeit von zwei Wochen nicht weiter verwunderlich. Hinzu kommt, dass die Ansteckung bereits beginnt, bevor der Ausschlag auftritt. Wer sich nochmals kurz informieren will, findet hier weitere Einzelheiten.  Inzwischen hat sich Freiburg zu einem weiteren Zentrum für Windpocken entwickelt.

Was geht in der Welt rum? In Neuseeland gibt es einen Ausbruch an Masern. Die bei weitem meisten Erkrankungen werden aus Auckland gemeldet: 1708 innerhalb von sechs Monaten. Einige tausend Kilometer nördlich im Pazifik liegt die Südseeinsel Samoa. Von dort sind in den letzten sechs Wochen 3880 Neuerkrankungen gemeldet worden. 55 Menschen sind an den Masern verstorben. Zur Begrenzung haben die Behörden die Gesundheitsnotstand ausgerufen und die Universität, alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Vor einer Reise in die Region sollte der eigene Impfschutz überprüft und die aktuellen Einreisebestimmungen im Internet abgerufen werden.

Was geht rum? 30. November 2019

Erster Advent. Vor lauter Lichterketten, süßen Liedern aus Lautsprecherboxen und dem Black Friday ist vielen nicht mehr so ganz klar, worum es in den kommenden Wochen eigentlich geht. Medial reduziert sich vieles darauf zu kaufen (Hauptmotivation für Verkäufer aller Art) und zu schenken. Aber wem soll ich schenken? Und was? Und was schenkt die/der andere mir – reicht da mein Geschenk überhaupt aus? Und, wie schenken Eltern? Wohlstand kann so anstrengend sein.

Kürzlich hat sich der Wiener Psychotherapeut Hans-Otto Thomashoff zu Wort gemeldet. Für ihn scheint übertriebenes Verwöhnen oder Schenken oft weniger dem Glück der Kinder als der Selbstinszenierung der Eltern zu dienen. Oftmals hätten sie auch wenig Zeit für ihren Nachwuchs. Damit sei die Grundlage für ein schlechtes Gewissen gelegt. Die Eltern fühlten sich im Übrigen oftmals in einer Konkurrenzsituation mit anderen Eltern im Kindergarten oder der Schule: „Alle wollen die besseren Eltern für die perfekten Vorzeigekinder sein“, meint Thomashoff. Das zu erkennen und in den nächsten Wochen umzusetzen dürfte wohl schwierig sein. Aber wir können ja mit kleinen Schritten anfangen, oder?

Bei den Infektionen halten sich weiter die Atemwegsinfekte auf Platz eins. Dabei steht eine lästige Infektion mit Heiserkeit im Vordergrund, die man medizinisch als Laryngitis bezeichnet. Lästig ist sie besonders dadurch, dass sie nahezu zwei Wochen andauert. Angenehm ist hingegen, dass die Zahl der Infekte weiterhin eher gering ist.

Die Region um Ravensburg war in der letzten Woche führend bei den Kinderkrankheiten im Ländle. Etwa 20% aller Erkrankungen an Keuchhusten (7 von 44 Fällen) und Windpocken (19 von 101 Fällen) traten hier auf.

Was geht in der Welt rum? Wieder ist es das Dengue-Fieber, das die Schlagzeilen bestimmt. Zwei Urlaubsdestinationen deutscher Reisender sind besonders betroffen: Dominikanische Republik mit mehr als 16.000 Erkrankungen (34 Todesfälle) und Vietnam mit sogar über 240.000 Erkrankungen (50 Todesfällen). Es existiert keine empfehlenswerte Impfung. Somit bleibt der Mückenschutz die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Was geht rum? 16. November 2019

Die Atemwegsinfekte werden in den kommenden Monaten Kinder und Jugendliche besonders häufig ans Bett fesseln. Bereits seit Oktober sind sie deutlich klar häufiger aufgetreten, liegen aber im Vergleich zu den letzten beiden Jahren auf gleichem Niveau.

Welche und wie viele Personen haben den Arzt wegen Atemwegsinfektionen aufgesucht? Das gibt diese Graphik unterteilt nach Altersgruppen für die letzten Wochen wider. Foto: AG Influenza

Das zeigt auch diese graphische Darstellung. Ganz häufig suchen Eltern mit bis zu 4-jährigen Kindern (hellgrüne Kurve) die Praxis auf. Diese jungen Kinder haben noch nicht viele Abwehrstoffe gegen die verschiedenen Infektionen, sind also im Infektalter. Sie nehmen alles mit was sich bietet und werden bis zu 12 Mal im Jahr krank, ohne dass diese Zahl auf eine Immunstörung hinweisen müsste.

Durchfallserkrankungen gibt es ganzjährig. Die Rotaviren sind für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg kaum mehr bedeutsam. Dafür gibt es zahlreiche Ausbrüche mit Noroviren in Kindergärten, besonders in der Region Offenburg. In einer Einrichtung sind 17 Personen betroffen, was die enorme Ansteckung belegt.

Im Kreis Ravensburg gehen gerade die Windpocken herum. Aus der letzten Woche sind 19 Fälle gemeldet worden.

Was geht in der Welt rum? Nicht nur Infektionskrankheiten stellen eine Belastung für Fernreisende dar. Immer öfter werden in den immer grösser werdenden Metropolen der Erde Luftbelastungen zum Risiko. Momentan ist Neu Delhi in Indien ganz besonders betroffen. Neben dem bekannten Stadtverkehr sorgt das Abbrennen von Ernteresten in Regionen um die Stadt für erheblich Feinstaubbelastungen. Diese stellen für Kleinkinder und alte Menschen ein erhebliches Risiko dar. Solche Personen sollten die Stadt im Moment komplett vermeiden.

Was geht rum? 19. Oktober 2019

Der Herbst zeigt uns mit seinen bunten Farben den Übergang in den Winter. Eine gute Zeit, um die Notfallmedikamente zuhause nochmals zu sichten. Schnupfen ist nicht unbedingt ein Notfall. Aber wenn die Nase eines Säuglings so verlegt ist, dass er nicht mehr gestillt werden kann vielleicht schon. Die Medikamente sind also nur für unvorhersehbare dramatische Momente gedacht. Im Folgenden sind die häufigsten aufgeführt:

  • Paracetamol oder Ibuprofen. Für starke Schmerzen wie zum Beispiel Ohrschmerzen. Nebenbei erzielen diese Medikamente auch Wirkung gegen Fieber.
  • abschwellende Nasentropfen (Olynth®, Otriven© u.a.)
  • Cortison (Rectodelt©, Klismacort®) für Kinder, bei denen eine Neigung zu Krupphusten besteht
  • Salbutamol – als Dosieraerosol, Pulver oder Feuchtinhalat – bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma bronchiale.

Das ist nebenbei auch eine gute Gelegenheit, um abgelaufene Arzneimittel im heimischen Medikamentenschrank auszutauschen.

Die Windpocken sind weiterhin eine bedeutende Erkrankung für Kinder und Jugendliche. Allein in der letzten Woche sind in Baden-Württemberg 100 Fälle gemeldet worden. Und wie das bei so extrem ansteckenden Krankheiten so ist, sind die Fälle gehäuft: in den Regionen Heidelberg, Freiburg und Lörrach. Gar nicht betroffen – das ist die wunderbare Kehrseite dieser Medaille – sind Konstanz, Freudenstadt und Böblingen. Was die Windpocken auszeichnet, können Sie hier nochmal nachlesen.

Häufiger kommen natürlich die Atemwegserkrankungen vor. Zumeist sind es Racheninfekte (Pharyngitis), deutlich seltener Krupphusten oder obstruktive Bronchitis. Bei den Racheninfekten reichen oft Bonbons gegen den Reizhusten, wenn Kinder alt genug sind. Bei den Kleinkindern lindert ein Löffel Honig. Allen hilft, wenn es in der Wohnung nicht allzu warm ist: 20 bis 22 Grad lassen noch eine befriedigende Menge Feuchtigkeit in der Luft. Nebenbei spart nicht nur der Schwabe Heizkosten – und schont sogar die Umwelt.

Manche Kinder sind regional mit Halsschmerzen, geröteten Augen und leichtem Durchfall erkrankt. Das würde zu einer Erkrankung mit Adenoviren passen. Da diese häufig recht ansteckend sind, sollte in den ersten Tagen der Kontakt zu sehr kleinen Kindern oder gefährdeten Kindern (z. B. mit Herzfehler) gemieden werden.

Was geht in der Welt rum? In den USA ist das DengueFieber inzwischen auch angekommen. In Florida sind in diesem Jahr 9 Personen daran erkrankt. Besonders betroffen ist die Region um Miami. Mückenschutz ist die wichtigste Maßnahme.

Was geht rum? 10. August 2019

Viele Familien aus Baden-Württemberg sind jetzt im Urlaub. Wir daheim Gebliebenen erleben zwar auch Regentage, bleiben aber relaxt. In den Einkaufsmärkten sieht man neben Müttern auch viele Väter, wie sie mit den Kindern fürs Mittagessen einkaufen. In der Natur unternehmen die Familien Fahrradtouren. Und danach wird gegrillt: Stockbrot. Theodor Heuss, unser schwäbischer Bundespräsident kommt einem in den Sinn: „Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein“.

Allergiker können sich glücklich schätzen. Die meisten Pollen sind nur noch in geringer Konzentration in der Luft. Das gilt ganz besonders für die Gräserpollen. Diese können uns aber bis in den Oktober hinein begleiten und kurzfristig in der Nähe von Feldern Probleme bereiten. Stark in der Luft vertreten sind hingegen Pilzsporen. Die wiederum sind für Kinder und Jugendliche von sehr geringer Bedeutung.

Die Zecken-vermittelte FSME ist seit Wochen kein mediales Thema mehr. Tatsächlich liegen die Erkrankungszahlen in Baden-Württemberg unter denen des letzten Jahres. Bislang kommen in diesem Jahr 131 Neuerkrankungen zusammen, davon 12 alleine in der vergangenen Woche. Grund genug, den Impfschutz nochmals zu überprüfen.

Auch die Kinderkrankheiten machen keine Pause. In Freudenstadt wurden in der letzten Woche 6 Neuerkrankungen an Keuchhusten gemeldet. Deutlich höhere Erkrankungszahlen gibt es für die Windpocken aus der Regionen Freiburg und Karlsruhe. Übers Jahr gesehen sind im Ländle 3.683 Kinder und auch ältere Personen hieran erkrankt.

Die Magen-Darm-Infektionen hingegen gehen leicht zurück. Atemwegsinfektionen spielen im Moment kaum eine Rolle.

Was geht in der Welt rum? Das Dengue-Fieber ist in nahezu allen tropischen Ländern ein zunehmendes Problem. In den letzten 12 Monaten sind in Tansania (Tanga, Pwani und Daressalam) 6.680 Infektionen festgestellt worden. Noch höher liegen die Zahlen in Singapur. Hier sind im laufenden Jahr 9.321 Menschen neu an Dengue-Fieber erkrankt, nachdem es im Jahr zuvor „nur“ 3.285 waren. Das verwundert durchaus, legt der Stadtstaat doch besonderen Wert auf seine Sauberkeit. Die tagaktiven  Mücken scheint das jedoch wenig zu interessieren. Allen Reisenden ist mangels anderer Möglichkeiten dringend zu raten, einen guten Mückenschutz sicherzustellen.

In Baden-Württemberg wurden übrigens in diesem Jahr 120 Erkrankungen mit Dengue-Fieber gemeldet. Alle Erkrankungen sind importiert. Aber es verwundert nicht, dass sich die Zahlen gegenüber dem Vergleichszeitraum im letzten Jahr (53) mehr als verdoppelt haben.

Was geht rum? 30. März 2019

Im Ländle ist der Frühling eingetroffen. Geringere Minustemperaturen am Morgen ändern nichts daran. Es blüht bunt allerorten.

Damit sind auch zahlreiche Pollen in der Luft. Die bedeutsamsten dieser Tage sind die  Birkenpollen. Am Oberrhein haben sie bereits Mitte dieser Woche starke Konzentrationswerte erreicht, wie die Abbildung 1 zeigt. Zum Wochenende werden die Konzentration auch in anderen Landesteilen weiter ansteigen und alle Allergiker erreichen, die gegen diese Frühblüher empfindlich sind. Für alle betroffenen Kinder und Jugendliche ist es vermutlich sinnvoll spätestens jetzt mit der Therapie eines Antihistaminikums einzusetzen. Auch dann, wenn in den höher gelegenen Orten, die Birkenpollen noch kaum präsent sind.

Abbildung 1. Birkenpollenflug in Basel. Die Farben symbolisieren die Konzentration der Pollen in der Luft. Die graue Fläche stellt die mittlere Belastung für die letzten 10 Jahre dar. Die aktuellen Werte sind als schwarze Säulen markiert. Foto: www.pollenundallergie.ch

Die Winterinfekte sind weiter auf dem Rückmarsch. Manche Kinder und Jugendliche sind noch immer nicht ganz gesund, da sich die Infekte oft über lange Zeit hinziehen.

Neu hinzugekommen sind regional vermehrte Erkrankungen mit Pfeiffer’schem Drüsenfieber (Mononukleose). Oft sind Jugendliche davon betroffen, aber auch Kleinkinder, die in Einzelfällen Fieber über Tage bis eine Woche haben und sich sehr krank fühlen. Windpocken zeigen gerade im Kreis Konstanz und der Region Mannheim eine Häufung. Daneben treten aktuell auch wieder Erkrankungen an Streptokokken und Scharlach auf.

Magen-Darm-Infektionen – meist der harmloseren Art – sind ganzjährig zu beobachten. Die Zahl der Norovirus-Infektionen ging zuletzt zurück, während Rotaviren in den letzten Wochen an Bedeutung zunahmen.

Was geht in der Welt rum? Die Tollwut ist eine Bedrohung in vielen Ländern. Eher unbekannt ist, dass sie auch in Südafrika vorkommt. Im letzten Jahr sind 16 Menschen daran verstorben, in diesem Jahr sind zwei Infektionen gesichert. Wie in den meisten anderen Ländern (z.B. Indonesien) auch ist der Hund meist der Überträger. Die Frage, ob für eine Reise diese Impfung wichtig ist, sollte mit einem Arzt für Reisemedizin / Tropenmediziner Monate vor Antritt der Reise geklärt werden.